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Endodontie 9 (2000), Nr. 3     1. Aug. 2000
Endodontie 9 (2000), Nr. 3  (01.08.2000)

Seite 229


Ätiologie und Pathogenese intrapulpaler Hartgewebebildungen - eine Übersicht
Dammaschke, T. / Kaup, M. / Ott, K. H. R.
Hartgewebebildungen in der Pulpa werden als Dentikel oder Pulpastein bezeichnet, wobei die Bezeichnung "Dentikel" nur für Mineralisationen unter Beteiligung von intrapulpalen Zellresten der Hertwig'schen Epithelscheide aus der Zahnentwicklung verwendet werden sollte. Die Ursache für die Bildungen anderer Hartgewebe (Pulpasteine) bleibt ungeklärt; minimale Verletzungen, Durchblutungsstörungen und Altersdegenerationen werden diskutiert. Die Ansicht, dass diese Hartgewebebildungen pulpitische Beschwerden verursachen können, lässt sich aus der Literatur nicht belegen. Im vorliegenden Beitrag werden zwei Fälle diskutiert, bei denen nach Entfernung von Hartgewebebildungen aus der Pulpa mit anschließender Vitalexstirpation, Wurzelkanalbehandlung und -füllung Schmerzen beseitigt werden konnten. Dies belegt jedoch nur, dass diese Zähne vermutlich ursächlich für die Beschwerden waren, nicht aber, dass Hartgewebebildungen pulpitische Schmerzen auslösen.

Schlagwörter: Dentikel, Pulpastein, Schmerz, Pulpa
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