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Endodontie 29 (2020), Nr. 3     10. Aug. 2020
Endodontie 29 (2020), Nr. 3  (10.08.2020)

Seite 341-346


Fortbewegungsmuster von E. faecalis in Dentintubuli – Ist es wirklich Penetration?
Weber, Marie-Theres / Kirsch, Jasmin
Zielsetzung: Ziel der vorliegenden In-vitro-Studie war es, der Frage nachzugehen, ob devitalisierte Enterococcus faecalis (E. faecalis)-Zellen in die Dentintubuli einwandern können und ob dieser Prozess zeitabhängig abläuft.
Material und Methode: Sechzig Rinderwurzelkanäle wurden nach Wurzelkanalpräparation bis Größe .02/80 mit devitalisierten und vitalen Streptomycin-resistenten E. faecalis-Stämmen über 7, 14, 21, 28, 35 und 42 Tage inkubiert. Die Proben wurden für die Analyse mithilfe der Rasterelektronenmikroskopie (REM) und DAPI-Färbung (4',6-Diamidino-2-phenylindol) aufbereitet. Die Eindringtiefe wurde mit dem Messwerkzeug des Programms Axio Vision (Zeiss, Jena) berechnet. Die statistische Analyse wurde unter Verwendung des Kruskal-Wallis (α = 0,05) und des Mann-Whitney U-Tests (p < 0,05) durchgeführt.
Ergebnisse: Devitalisierte E. faecalis-Stämme konnten in Dentintubuli einwandern. Die Gesamtzahl und Eindringtiefe der devitalisierten E. faecalis-Zellen war im Vergleich zur vitalen Suspension geringer. Die Migration fand in einer zeitabhängigen Migrationscharakteristik statt.
Schlussfolgerungen: Devitalisierte E. faecalis-Zellen sind immer noch in der Lage, aufgrund möglicher elektrokinetischer und osmotischer Prozesse in die Dentintubuli einzuwandern. Erhöhte Expositionszeiten führen dabei zu einem zeitabhängigen Penetrationsverhalten.

Schlagwörter: Bakterienpenetration, DAPI-Methode, Dentintubuli, devitalisierte Bakterien, E. faecalis, Wurzelkanal
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