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Endodontie
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Endodontie 28 (2019), Nr. 4     21. Nov. 2019
Endodontie 28 (2019), Nr. 4  (21.11.2019)

Seite 391-403


Auswirkungen der endodontischen Therapie auf die Kieferhöhle
Räder, Stefan / Hülsmann, Michael
Aufgrund der engen anatomischen Lagebeziehung der Oberkieferseitenzähne zur Kieferhöhle können dentogene Infektionen auf die Kieferhöhle übergreifen oder endodontische Materialien in die Kieferhöhle extrudiert werden und eine odontogene Sinusitis maxillaris (OSM) oder Pilzbälle verursachen. Natriumhypochlorit kann schwere, irreversible chemische Schädigungen der Kieferhöhlenschleimhaut verursachen und durch Knochenarrosion auch den Orbitainhalt schwer affektieren. Die Diagnose eines Pilzballs wird radiologisch, klinisch intraoperativ und histologisch gestellt. Die chronische OSM verläuft bei guter Abwehrlage in der Regel nur langsam progredient. Die Schnittbilddiagnostik ist bei der Diagnose und Therapieplanung ein wichtiges Hilfsmittel. Die Therapie der OSM erfordert neben der Beseitigung der Infektionsursache eine Gewährleistung der Drainage und eine Ventilation der Kieferhöhle.

Schlagwörter: Extrusion, Sinus maxillaris, odontogene Sinusitis maxillaris, Kieferhöhle
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